Inhalte/Schwerpunkte der Module und Methodik

Inhalte/Schwerpunkte

Modul 1 (3 Tage): Struktur und Elemente des Supervisions-/Arbeitsprozesses (Überblick); aufgabenorientiertes Interview mit Erhebung relevanter Daten; Entwicklung der Fragestellung; Entwicklung von Hypothesen und Optionen; Erarbeitung einer konkreten Handlungsorientierung; Supervision von biographischen Fallen

Modul 2 (3 Tage): Arbeiten mit Assoziationen und Bildern in der Supervision; Besonderheiten der Teamsupervision; Visualisierung

Modul 3 (3 Tage): Supervision von juristischer Arbeit; Umgang mit Fällen, in denen wirtschaftliche Fragen zentral sind; Supervision zur Rollenklärung des Supervisanden; Umformulierung der Hypothesen der Supervisanden in mediationskonforme Hypothesen; „Reflekting Team“ und dessen Auswertung in der Supervision; Besonderheiten der Einzelsupervision

Modul 4 (3 Tage): (System-)Aufstellungen und deren Auswertung; Besonderheiten der Supervision von Fällen mit beziehungsdynamischem Schwerpunkt; Supervision von Fällen, in denen Kinder im Zentrum des Konfliktes stehen

Modul 5 (3 Tage): typische Konfliktlagen von Mediator(inn)en/Berater(inne)n – Grenzen der Kompetenz; Aufrechterhaltung der Unparteilichkeit; Wahrung der Vertraulichkeit; Sicherung von „aufgeklärter Zustimmung“; Schutz der Selbstbestimmung; Missbrauch der Mediation/Beratung; Umgang mit Interessenkonflikten; supervisorisches Rollenspiel und dessen Auswertung

Methodik

Methoden: Theorie-Input; Demonstrationen; Training und Coaching; Selbsterfahrung

Den Teilnehmern werden – aufbauend auf die Mediationsausbildung – die umfangreichen Theorien zur mediationsanalogen Supervision vermittelt sowie die wissenschaftlichen Grundlagen, auf denen diese wiederum basieren.

Der Schwerpunkt der Supervisionsausbildung liegt auf einer praxisorientierten Wissensvermittlung in Form von praktischen Übungen realer Supervisionsfälle. Dies erfolgt in der Weise, dass alle Teilnehmer aus ihrer beruflichen Praxis Fallbeispiele als Supervisanden vorstellen, die durch andere Teilnehmer supervidiert werden. Diese Übungen werden gemeinsam mit den Trainern intensiv vor- und nachbereitet und auch begleitet. Darüber hinaus erfolgen auch Demonstrationen der Supervisionspraxis durch die Trainer.

Es werden Ausbildungsunterlagen sowie weiterführende Literaturhinweise für das Selbststudium zur Verfügung gestellt.

Die Ausbildung wird von einer erfahrenen AusbilderIn geleitet. Dazu wird in jedem Modul ein zweiter Ausbilder, der jeweils aus einen anderen Berufsfeld kommt, einen neuen Schwerpunkt setzen.