Zielgruppe, Struktur und Methodik

Die Mediationsausbildung richtet sich an alle Personen, die im Kontext Familie oder Berufs-, Geschäfts- und Wirtschaftsleben mit Konflikten zu tun haben, praktische Konfliktbearbeitung erlernen bzw. eine neue Kultur der Konfliktlösung etablieren möchten.

Die Mediationsausbildung des IMS umfasst insgesamt 122 Zeitstunden: 6 Seminar-Module, davon 4 à 3 Tage (20 Zeitstunden) und 2 à 2 Tage (14 Zeitstunden) sowie 2 Supervisionstage (je 7 Zeitstunden). Hinzu kommen 12 Zeitstunden Intervision (Austausch der Teilnehmer in Kleingruppen).

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich beim IMS im Anschluss an die Mediationsausbildung mit 3 weiteren Modulen in die Familien– und Wirtschaftsmediation zu vertiefen. Diese Spezialisierung besteht aus 3 Seminar-Modulen à 3 Tage (je 20 Zeitstunden) plus 3 Supervisionstagen (je 7 Zeitstunden), insgesamt also 81 Stunden. Dies wird – wie in der Grundausbildung – durch 12 Zeitstunden Intervision ergänzt.

Der Schwerpunkt der Mediationsausbildung liegt auf einer praxisorientierten Wissensvermittlung in Form von Rollenspielen, exemplarischen Demonstrationen und Reflexionsübungen in der Gruppe. Sie wird ergänzt durch Theorie-Inputs, in denen die hinter den erlernten Methoden stehenden wissenschaftlichen Grundlagen erläutert werden.

Zudem werden weiterführende Literaturhinweise für das Selbststudium zur Verfügung gestellt. In jedem Modul wird anhand von Fallbeispielen der gesamte Mediationsprozess mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten simuliert.

Die Ausbildung wird von zwei erfahrenen AusbilderInnen geleitet, die jeweils aus unterschiedlichen Berufsfeldern kommen (Interdisziplinarität).