Mediationsausbildung
„Sehr inspirierende Fortbildungen, bin zum wiederholten Male dabei, kurzweilig und abwechslungsreich, gute Mischung zwischen Theorie und Praxis, sehr guter kollegialer Austausch möglich, sehr kompetente und coole Ausbilder, ich werde wiederkommen“.
- Teilnehmerin
Ausbildung
Ziel von Mediation ist es, Konfliktparteien dabei zu unterstützen, eigene Lösungen zu finden, die sie als fair empfinden. In der Ausbildung zum „Zertifizierten Mediator“ werden die hierfür notwendigen Techniken vermittelt. Es wird der gesamte Mediationsprozess geübt, vom Erstkontakt über den Umgang mit schwierigen Situationen in der Mediation bis zum Verhandeln der Lösung. Die Lerninhalte sind in Entsprechung zu den Anforderungen in der Ausbildungsverordnung in Zusammenfassung die folgenden:
Ablauf und Rahmenbedingungen der Mediation
Rolle und Haltung der MediatorIn (Aufgaben und Selbstverständnis)
Mediationstechniken und Verhandlungskompetenz
Kommunikationstechniken und Gesprächsführung
Konfliktkompetenz, Konflikttheorie und -psychologie
Recht der Mediation und Recht in der Mediation
Rollenspiel(e) – Arbeit durch alle Phasen der Mediation
Selbstreflexion (Rollenkonflikte, Umgang mit eigenen Gefühlen, Bewusstheit über eigene Grenzen aufgrund beruflicher Prägung und Sozialisation)
Zielgruppe, Struktur und Methodik
Zielgruppe
Die Mediationsausbildung richtet sich an alle Personen, die im Kontext Familie oder Berufs-, Geschäfts- und Wirtschaftsleben mit Konflikten zu tun haben, praktische Konfliktbearbeitung erlernen bzw. eine neue Kultur der Konfliktlösung etablieren möchten.
Struktur
Die Ausbildung zum „Zertifizierten Mediator“ des IMS umfasst insgesamt 132 Zeitstunden: 6 Seminar-Module (I – VI), davon 4 à 3 Tage (jeweils 20 Zeitstunden), 2 à 2 Tage (jeweils 14 Zeitstunden) bzw. 1 à 4 Tage (28 Zeitstunden) sowie 2 Supervisionstage (je 7 Zeitstunden) und 2 Halbtage Online-Mediation (je 5 Zeitstunden). Hinzu kommen 12 Zeitstunden Intervision (Austausch der TeilnehmerInnen in Kleingruppen). Diese Ausbildung bildet die Grundlage dafür, sich später „Zertifizierter Mediator“ nach der ZMediatAusbV nennen zu können (näheres zu den Voraussetzungen unter Zertifizierung / Anerkennung / Lizensierung).
Methodik
Der Schwerpunkt der Mediationsausbildung liegt auf einer praxisorientierten Wissensvermittlung in Form von Rollenspielen, exemplarischen Demonstrationen und Reflexionsübungen in der Gruppe. Sie wird ergänzt durch Theorie-Inputs, in denen die hinter den erlernten Methoden stehenden wissenschaftlichen Grundlagen erläutert werden.
Zudem werden weiterführende Literaturhinweise für das Selbststudium zur Verfügung gestellt. In jedem Modul wird anhand von Fallbeispielen der gesamte Mediationsprozess mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten simuliert.
Die Ausbildung wird von zwei erfahrenen AusbilderInnen geleitet, die jeweils aus unterschiedlichen Berufsfeldern kommen (Interdisziplinarität).
Inhalte
Modul I: Einführung und Grundlagen der Mediation (3 Tage)
Fall: Mediation eines Gesellschafterkonfliktes (Wirtschafts-Mediation)
Definition: Was ist Mediation?
Basisregeln und Verstehensprozess in der Mediation
Haltung des Mediators (Wertschätzung, Neutralität/Allparteilichkeit, Respekt, professionelle Distanz zu den Medianten und zum Konflikt)
Setting und Ausstattung
Prinzipien, Verfahrensablauf und Phasen der Mediation (Kontaktaufnahme, Mediationsvertrag, Themensammlung, Interessenerforschung und Verstehensprozess, Sammlung und Bewertung von Optionen, Verhandeln und Abschlussvereinbarung)
Überblick über Kommunikations- und Arbeitstechniken in der Mediation
Konstruktives Zusammenfassen in der Mediation (Paraphrasieren)
Verfahrensmodelle (kontradiktorisch versus mediativ): Abgrenzung der Mediation zum streitigen Verfahren und zu anderen alternativen Konfliktbeilegungsverfahren
Anwendungsfelder der Mediation
Literaturhinweise
Modul II: Mit Blockaden und Konflikten umgehen - Hypothesen und Fragen (3 Tage)
Fall: Trennungsmediation (Familien-Mediation)
Der Konflikt auf der Gefühls-, Verhaltens- und Inhaltsebene
Konfliktanalyse
Blockaden, Widerstände, Sackgassen, Machtungleichgewichte
Verstehens- und Kommunikationsprozesse in der Mediation
Umformulieren von Positionen in verhandelbare Themen
Einzelheiten zu den Phasen der Mediation (Stoffsammlung, Interessenerforschung, Sammlung und Bewertung von Optionen, Abschlussvereinbarung)
Visualisierungs- und Moderationstechniken
Die „Kunst des Fragens“ (Fragetypen, Motivation des Fragenden, Wirkung von Fragen)
Hypothesengeleitetes Arbeiten in der Mediation
Konflikteskalation (Eskalationsstufen nach Glasl)
Recht der Mediation: Rechtliche Rahmenbedingungen (Mediatorvertrag/Mediationsvertrag, Berufsrecht, Verschwiegenheit, Vergütungsfragen, Haftung und Versicherung sowie Einbettung in das Recht des jeweiligen Grundberufs)
Rolle des Rechts in der Mediation und Umgang mit dem Recht in der Mediation (rechtliche Informationen, Formen der Rechtsberatung, Rolle des Mediators in Abgrenzung zu den Aufgaben des Parteianwalts)
Rolle, Aufgabe und Selbstverständnis des Mediators
Unterschied Memorandum – Vereinbarung (Formen und Gültigkeit)
Reflexion zu Trennungserfahrungen
Umgang mit eigenen Gefühlen
Modul III: Die Lösung vorbereiten - Interessen, Optionen, Fairnesskontrolle (3 Tage)
Fall: Erbschaftsmediation (Familien-Mediation)
Vertiefung der einzelnen Mediationsphasen
Sitzung mit drei Parteien und Einbeziehung Dritter in die Mediation
Umgang mit zwei Generationen
Familien- und systemtherapeutische Betrachtungen
Verhandlungstechniken
Die Dynamik von Geben und Nehmen – Gerechtigkeitsbuchführung
Arbeit mit Hypothesen und Bilden hypothetischer Fragen
Macht, Fairness und Fairnesskontrolle
Recht in der Mediation (Abgrenzung von zulässiger rechtlicher Information und unzulässiger Rechtsberatung in der Mediation durch den Mediator, Grundzüge des Rechtsdienstleistungsgesetzes)
Umgang mit sozial- und verwaltungsrechtlichen Aspekten
Sensibilisierung für das Erkennen von rechtlich relevanten Sachverhalten bzw. von Situationen, in denen den Medianden die Inanspruchnahme externer rechtlicher Beratung zu empfehlen ist, um eine informierte Entscheidung zu treffen
Ressourcen und Fertigkeiten des Mediators
Mediative Konfliktbearbeitung und Kommunikationstechniken (aktives Zuhören, verbale/ nonverbale Kommunikation, Paraphrasieren, Verbalisieren, Reframing, Normalisieren, Zukunfts- und Ressourcenorientierung, Realitätsprüfung)
Techniken zur Entwicklung und Bewertung von Lösungen (Brainstorming, Mindmapping, sonstige Kreativitätstechniken, Risikoanalyse)
Module IV und V: Kurzzeitmediation - Techniken für eng umgrenzte Konfliktfragen (2 x 2 Tage)
Fälle: „Kurzzeitmediationen“ (Durchführung einer Mediation in einer Sitzung) anhand von vier Fällen (ein Fall pro Tag): Familie – Gemeinde – Vorgesetzter/Mitarbeiter – Team
Bedeutung/Funktion der „Phase 0“: Vorgespräche und Vorbereitung gemeinsamer Verhandlungen
Besonderheiten im Phasenablauf bei Kurzzeitmediationen, insbesondere bei der Formulierung des Themas im Rahmen der Kurzzeitmediation
Vor-/Nachbereitung von Mediationsverfahren
Kostenkalkulation
Zeitmanagement/Zeitbudget
Unterscheidung von Effizienz und Effektivität des Verfahrens
Balance von (familiären und/oder beruflichen) Macht-Ungleichgewichten und Hierarchien
Unterscheidung von neutralen, blockierenden und inhaltlichen Themen
Anwendungsfelder der Kurz(zeit)mediation
Verhandlungsführung/-management: intuitives Verhandeln, Harvard-Konzept/integrative Verhandlungstechniken, distributive Verhandlungstechniken
Vertiefung von Techniken nonverbaler Kommunikation
Setting-Fragen: intermittierendes Einzelgespräch (sog. Caucus), Co-/Teammediation, Mehrparteienmediation, Shuttle-Mediation
Praxisreflexion
Modul VI: Der Lösungsprozess - Verhandeln und Entscheiden (3 Tage)
Fall: Scheidungsmediation (Familien-Mediation)
Der Prozess des Verhandelns: Von den Optionen zur Entscheidung
Wahrnehmungsverzerrung
Umgang mit Bedenken
Bezugspunkte der Entscheidungsfindung
Techniken zur Entwicklung und Bewertung von Lösungen
Arbeit mit Plänen (Betreuungsplan und Finanzierungs-/Budgetplan)
Trennung von Paar- und Elternebene
Trennung von Sach- und Beziehungsebene
Regelungen für Kinder – Kinder in der Mediation?
Wirtschaftliche Auseinandersetzung eines Familienbetriebes
Memorandum: Protokollierung der Ergebnisse inkl. Anforderungen an die inhaltliche und formale Gestaltung in Abhängigkeit vom Grundberuf des Mediators sowie rechtliche Bedeutung und Durchsetzbarkeit der Abschlussvereinbarung unter Berücksichtigung der Vollstreckbarkeit
Rechtliche Besonderheiten der Mitwirkung des Mediators bei der Abschlussvereinbarung
Rolle externer Fachleute für die Mediation (Rechtsanwalt, Steuerberater, …), Mitwirkung externer Berater in der Mediation
Dynamik des Rechts bzw. Wie kommt das Recht in die Mediation? (Bedeutung, Funktion, Zeitpunkt sowie Sensibilisierung für die rechtliche Relevanz bestimmter Sachverhalte)
Reflexionsübung zur Einstellung zum Recht
Dokumentation und Protokollführung
Vernetzung
Praxisreflexion
Organisatorisches
Ausbildung in München 2025/2026
Ort: Altes Schulhaus (vormaliges „Muttergebäude“ des IMS e.V.), Schulstr. 30, 85586 Poing (Module 1, 2, 3 und 6); BALU, Zenettistr. 20, 80337 München (Module 4, 5 und Supervisionstage)
Termine:
| Modul 1 | Mittwoch, 15 bis Freitag, 17. Oktober 2025 (FP) |
| Modul 2 | Mittwoch, 03. bis Freitag, 05. Dezember 2025 (FP + RA) |
| Modul 3 | Donnerstag, 05. bis Samstag, 07. Februar 2026 (FP + RA) |
| Modul 4 / 5 | Montag, 27. bis Donnerstag, 30. April 2026 (MK + FP) |
| Modul 6 | Donnerstag, 02. bis Samstag, 04. Juli 2026 (FP + RA) |
Termine der beiden Supervisionstage: werden noch bekannt gegeben, jeweils 9:00 – 17:00h (NN)
Termine der beiden Online-Mediation-Halbtage: Mo., 11. Mai 2026 und Mo., 18. Mai 2026, jeweils 8:30 – 14:00h (AB)
Diese Ausbildung wird geleitet von Dr. Florian Pilger (FP) sowie in Teilen von Malte Krönicher (MK) und verschiedenen Rechtsanwältinnen (RA) [Elisabeth Weitzell, Bianca Winograd und Alexandra Frntic] als Gasttrainerinnen, die Online-Mediation von Anke Beyer (AB).
Teilnehmerzahl: 8 – 12
Im Anschluss bietet das IMS-München die Möglichkeit 70-Aufbau-Stunden als Voraussetzung zur Erlangung einer Verbandsanerkennung (z.B. BAFM, BM) und/oder des Titels QVM-MediatorIn modular (Baukasten-System) zu erlangen. Nähere Informationen hier.
Ausbildung in Dresden 2025/2026
Ort: Dresden, Straße des 17. Juni 25, 01257 Dresden
Termine:
| Modul 1 | Donnerstag, 23. bis Samstag, 25. Oktober 2025 |
| Modul 2 | Donnerstag, 15. bis Samstag, 17. Januar 2026 |
| Modul 3 | Donnerstag, 26. bis Samstag, 28. März 2026 |
| Modul 4 | Donnerstag, 07. und Freitag, 08. Mai 2026 + Samstag, 09. Mai 2026 (Supervisionstag) |
| Modul 5 | Donnerstag, 04. und Freitag, 05. Juni 2026 + Samstag, 06. Juni 2026 (Online-Mediation) |
| Modul 6 | Donnerstag, 20. bis Samstag 22. August 2026 |
Die drei Supervisionstage finden am Freitag, 17. April 2026, am Samstag, 09. Mai 2026 (im Rahmen des 4. Moduls) und am Montag, 29. Juni 2026 statt
Diese Ausbildung wird geleitet von Susan Rudolph, Burkhart Sauer, Torsten Steglich und Jana Hennig.
Supervisoren sind Elisabeth Weitzell, Susan Rudolph, Burkhart Sauer, Torsten Steglich und Jana Hennig.
Teilnehmerzahl: 8 – 12
Im Anschluss bietet das IMS-Dresden einen 70-Stunden Aufbauausbildung (3 drei-tägige Module + 3 Supervisionstage) zur Erlangung einer Verbandsanerkennung (z.B. BAFM, BM) und/oder des Titels QVM-MediatorIn von März 2026 – November 2026. Näheres siehe Aufbauausbildung Mediation nach QVM Standard (Familie & Wirtschaft Dresden).
Ausbildung in München 2026/2027
ORT wird in Kürze hier bekannt gegeben. Bleiben Sie informiert mit unserem Newsletter.
Termine:
| Modul 1 | Mittwoch, 02. bis Freitag, 04. Dezember 2026 (FP) |
| Modul 2 | Donnerstag, 14. bis Samstag, 16. Januar 2027 (FP + RA) |
| Modul 3 | Mittwoch, 03. bis Freitag, 05. März 2027 (FP + RA) |
| Modul 4 / 5 | Mittwoch, 21. bis Samstag, 24. April 2027 (FP + NN) |
| Modul 6 | Mittwoch, 07. bis Freitag, 09. Juli 2027 (FP + RA) |
Termine der beiden Supervisionstage werden noch bekannt gegeben, voraussichtlich im Mai/Juni und September/Oktober 2027 jeweils 9:00 – 17:00h (NN)
Termine der beiden Online-Mediation-Halbtage: Freitag, 11. Juni 2027 von 13 – 19 Uhr und Samstag, 12. Juni 2027 von 9 – 15 Uhr (NN)
Diese Ausbildung wird geleitet von Dr. Florian Pilger (FP) sowie in Teilen von verschiedenen Rechtsanwältinnen (RA) [voraussichtlich Elisabeth Weitzell und Bianca Winograd sowie Alexandra Frntic und Anke Beyer als Gasttrainerinnen].
Teilnehmerzahl: 8 – 12
Im Anschluss bietet das IMS-München die Möglichkeit 70-Aufbau-Stunden als Voraussetzung zur Erlangung einer Verbandsanerkennung (z.B. BAFM, BM) und/oder des Titels QVM-MediatorIn modular (Baukasten-System) zu erlangen. Nähere Informationen hier.
Ausbildung in Dresden 2026/2027
Ort: Dresden, Straße des 17. Juni 25, 01257 Dresden
Termine:
| Modul 1 | Donnerstag, 03. bis Samstag, 05. Dezember 2026 |
| Modul 2 | Donnerstag, 14. bis Samstag, 16. Januar 2027 |
| Modul 3 | Donnerstag, 25. bis Samstag, 27. Februar 2027 |
| Modul 4 | Donnerstag, 08. und Freitag, 09. April 2027 + Samstag, 10. April 2027 (Supervisionstag) |
| Modul 5 | Mittwoch, 12. und Donnerstag, 13. Mai 2027 + Freitag, 14. Mai 2027 (Online-Mediation) |
| Modul 6 | Donnerstag, 01. bis Samstag 03. Juli 2027 |
Die drei Supervisionstage finden am Mittwoch, 10. März 2027, am Samstag, 10. April 2027 (im Rahmen des 4. Moduls) und am Freitag, 18. Juni 2027 statt
Diese Ausbildung wird geleitet von Susan Rudolph, Burkhart Sauer, Torsten Steglich und Jana Hennig.
Supervisoren sind Elisabeth Weitzell, Susan Rudolph, Burkhart Sauer, Torsten Steglich und Jana Hennig.
Teilnehmerzahl: 8 – 12
Im Anschluss bietet das IMS-Dresden einen 70-Stunden Aufbauausbildung (3 drei-tägige Module + 3 Supervisionstage) zur Erlangung einer Verbandsanerkennung (z.B. BAFM, BM) und/oder des Titels QVM-MediatorIn von März 2026 – November 2026. Näheres siehe Aufbauausbildung Mediation nach QVM Standard (Familie & Wirtschaft Dresden).
Kosten
Ausbildungen „Zertifizierter Mediator“
Grundausbildung
6 Module inkl. 3 Supervisionstagen
Insgesamt 130 Stunden
Kosten:
In München:
4.950 € (bei Einmalzahlung vor Ausbildungsbeginn)
5.040 € (bei Ratenzahlung, 6 Raten à 840 € vor Beginn des jeweiligen Moduls)
Es wird ein Frühbucherrabatt von 100 € gewährt bei Anmeldung bis 30.09.2026
In Dresden:
4.750 € (bei Einmalzahlung vor Ausbildungsbeginn)
4.860 € (bei Ratenzahlung, 6 Raten à 810 € vor Beginn des jeweiligen Moduls)
Es wird ein Frühbucherrabatt von 100 € gewährt bei Anmeldung bis 30.09.2026
Aufbauausbildung Mediation nach QVM-Standard
3 Module inkl. 2 Supervisionstagen
Insgesamt 70 Stunden
Kosten:
In Dresden
2.750 € (bei Einmalzahlung vor Ausbildungsbeginn)
2.850 € (bei Ratenzahlung, 3 Raten à 950 € vor Beginn des jeweiligen Moduls)
Gesamtausbildung
Alle Module der Grund- und Aufbauausbildung zum Erlangen des QVM Standards und weiteren Verbandsanerkennungen
9 Module inkl. 5 Supervisionstagen
Insgesamt 200 Stunden
Kosten:
In Dresden:
7.000 € (bei Einmalzahlung vor Ausbildungsbeginn)
7.290 € (bei Ratenzahlung, 9 Raten à 810 € (vor Beginn des jeweiligen Moduls)
Der Lehrgangspreis ist nach § 4 Nr. 22 a UStG umsatzsteuerfrei.
Kosten für Unterkünfte und Verpflegung während der Ausbildung nicht enthalten.
Informationsveranstaltung
Infoabend zur Ausbildung zum „Zertifizierten Mediator“ in Dresden und München
(kostenlos und unverbindlich)
Ausbildung Dresden:
Dienstag, 15. September 2026 von 18 - 19 Uhr (Online per Zoom)
Fragen bitte per Mail an
Ausbildung München:
Anstelle eines Infoabends bieten wir derzeit ein individuelles Telefonat an –
Fragen dazu bitte per Mail direkt an
Aufbauausbildung nach QVM® Standard
Aufbauausbildung Mediation nach QVM Standard (Familie/Wirtschaft in Dresden)
Hier geht es um die Vertiefung der theoretischen Kenntnisse und der Mediationspraxis in den Bereichen Familie und Wirtschaft und um die Erlangung von mehr Expertise.
Die angebotenen Module können zudem für Zertifizierte Mediatorinnen und Mediatoren genutzt werden, um die Fortbildungsverpflichtung nach dem Mediationsgesetz (ZMediatAusbV) zu erfüllen.
Zur Erlangung einer Verbandsmitgliedschaft (BAFM sind in Ergänzung zu den 130 Stunden Ausbildung weitere 70 Stunden erforderlich, bestehend aus 55 Stunden Fortbildung (davon 40 Std. als Module mit Rollenspielen) + 15 Stunden Supervision.
Die Module 7 – 9 beinhalten im Einzelnen:
Modul 7: Mediation in Familien mit Kindern (Familie) – 3 Tage
Ambivalenz im Trennungsprozess
Jugendlichen-Eltern-Mediation
Einzelgespräche in der Mediation
Mediationsverfahren bei eskalierten Elternkonflikten (inkl. in die Mediation „geschickte“ Parteien)
Formen des Einbezugs von Kindern in die Mediation
Betreuungsmodelle – Formen der Elternschaft
Vertiefung finanzieller Themen in der Familienmediation
Modul 8: Mediation in Familienunternehmen (Wirtschaft und Familie) – 3 Tage
Verquickung bzw. Trennung von Familiensystem und Firmensystem
Vertiefung der Phase 0
Rollenklärung inkl. Umgang mit Machtungleichgewicht
Systemischer Blick (inkl. Einführung in die Nutzung von Aufstellungsarbeit im Zusammenhang mit Mediation)
Vertiefung von Kommunikationsfertigkeiten (Rosenberg/GFK; Watzlawick; Schulz v. Thun)
Arbeit mit Wertebildern
Modul 9: Mehrparteien-/Teammediation (Wirtschaft) – 3 Tage
Spezielle Techniken für das Arbeiten mit Personengruppen (z.B. Podium, Zirkus, Fishbowl, gewählte Sprecher)
Anwendung Phase 0 und Machtungleichgewicht in Mehrparteiensystemen und Teams
Umgang mit verschiedenen Rollen in Teams
Feinheiten des Zeitmanagements
Ergebnissicherung
Nachhaltigkeit – Kontrolltermin
Ort
Termine 2026
Termine folgen
Arbeitszeiten
Module: 1. Tag 10:00 – 18:00 Uhr, 2. Tag 09:00 – 18:00 Uhr, 3. Tag 09:00 – 15:30 Uhr
Supervisionstage: 09.00 – 17.00 Uhr
Teilnehmerzahl
8-12 Teilnehmer
Kosten
Gesamtpreis für 3 Module + 3 Supervisionstage: auf Anfrage
Die einzelnen Module erfüllen inhaltlich und zeitlich die Anforderungen der Verordnung über Aus- und Fortbildung von Zertifizierten Mediatoren (ZMediatAusbV). Anerkennung der Fortbildungen / Zertifizierung
Für Teilnehmer mit Hauptwohnsitz in Sachsen ist eine Förderung durch die Sächsische Aufbaubank (SAB) möglich. Nähere Informationen dazu erhalten sie HIER.
