Umzüge und Entführung2018-06-26T12:09:01+00:00

Umzüge und Entführung

Kleine Scheidungsschule

Aus der Perspektive des Kindes und seiner Entwicklung können optimale Lebensverhältnisse in der Nachscheidung folgendermaßen beschrieben werden:

ein freundliches Verhältnis der Eltern, die keine manifeste Feindseligkeit an den Tag legen, die einen kommunikativen Austausch über das Kind fortsetzen und die in geographischer Nähe wohnen, sodass das Kind in beiden Haushalten mit Freunden und Spielkameraden in Kontakt bleiben kann. Ein geplanter Umzug eines Elternteils bedroht dieses Szenario und legt in der Regel dramatische Interessensgegensätze zwischen Eltern und Kind sowie zwischen den Erwachsenen frei. Das Dilemma ist für die Eltern, für die Justiz und für die psychosozialen Dienste meistens schwer zu lösen.

Im Seminar werden Anhaltspunkte aus der empirischen Scheidungsforschung rekapituliert, die in der Praxis hilfreich sein können, und Maßnahmen vorgestellt, wie die negativen Auswirkungen für das Kind und in den Eltern-Kind-Beziehungen abgepuffert werden können.

Ein zusätzliches Kapitel über sozialwissenschaftlich identifizierbare Profile, mit denen das Risiko von Entführung angemessen erfasst werden kann, komplettiert das Seminarprogramm.

Die Reihe “Kleine Scheidungsschule” wird in unregelmäßigen Abständen fortgesetzt.

Ort
bei Terminbekanntgabe

Termin
offen
Als Inhouse-Verstaltung fragen Sie bitte im IMS-Büro nach.

Seminarzeiten
1. Seminartag von 12.30 – 16.30 Uhr
2. Seminartag von 09.00 – 16.30 Uhr

Umfang
10 Zeitstunden

Zielgruppen
Familien- und Erziehungsberater/innen, Familien-Mediator(inn)en, Sozialarbeiter/innen, Verfahrenspfleger/innen, psychologische Sachverständige (Gutachter/innen), Rechtsanwält(inn)e(n), Familienrichter/innen.

Kosten
285 €

Der Kurs wird von Dipl.-Psych. Hanspeter Bernhardt (Mediator BAFM/NCRC) geleitet.